Selig, die arm sind vor Gott – Wirklich?

Sind nicht die Reichen besser dran, die sich etwas leisten können; die Einfluss haben und nicht um Anerkennung, Hilfe und Liebe betteln müssen? Ich bin mir nicht sicher: Sind nicht doch am Ende die glücklicher, die ihr Leben nicht auf Besitz und materielle Güter aufbauen; die wissen, dass sie vieles nicht ihren eigenen Leistungen verdanken? Haben nicht die doch das bessere und reichere Leben, die ihren Reichtum in Gott sehen; die – so wie Hiob – gelassen sagen können: „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, gepriesen sei der Name des Herrn“?

„Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich“ – sagt Jesus, und ich ahne, dass es stimmt.

Ich denke an Franz von Assisi, der alles loslässt, und dem dann alles zum Bruder und zur Schwester wird. Ich denke an Mutter Teresa – die menschlich gesehen nichts vom Leben hat, und die Aufgaben in den Slums von Kalkutta als erfülltes Leben in Gott erfährt. Und ich denke an die vielen Menschen, die tagtäglich ihrem Schöpfer danken und vertrauen. Kennen Sie auch jemanden?

November 2026
Nov. 29
Nov. 30

Kontakt

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Witten


Kontakt:
Pfarrerin Heike Bundt
(Vorsitzende der ACK-Witten)

Mail: heike.bundt@kirche-hawi.de
Tel: 02302 25463